24. Dezember 2011

Kampf dem WEF - Kriegstreiber angreifen - Kapitalismus überwinden

Kampf dem WEF - heisst Kampf dem Kapitalistischen Krieg! (Text aus der aktuellen Anti-WEF Broschüre 2012 - Überregionale Demonstration 21.1.2012, 14 Uhr Heiliggeistkirche Bern)


Das Weltwirtschaftsforum steht nicht nur für die Koordinierung der Ausbeutung der ArbeiterInnenklasse und den sinnlosen Versuchen, dem Kapitalismus einen Rettungsschirm zu verpassen.

Das Wef steht auch für die imperialistischen Kriegstreiber, welche seit Jahrzehnten Krieg um Krieg führen, um sich neue Märkte zu erschliessen und ihre Profitinteressen zu erfüllen. Auch im Jahr 2011, wurden wir wieder Zeugen der schrecklichen Schauspiele dieses unheimlichen Theaters. Der Libyen Krieg, die andauernde „Militärische Intervention“ im Irak und in Afghanistan, und die Unterdrückung der Palästinensischen Bevölkerung, sind nur wenige Beispiele der Grausamkeiten mit welchen wir im letzten Jahr konfrontiert wurden.

Der nahe Osten, Zentralasien und Afrika, sind zum Spielball der USA der NATO und der EU geworden. In Zeiten der Kapitalistischen Krise und schwindender Rohstoffe geht es vor allem um die Sicherung von Machtbereichen und der Maximierung des Profits. Die Rechtfertigungen für ihre imperialistischen Kriege sind schnell gefunden und gleichen sich in den meisten Fällen. So wurde auch der Angriff auf Libyen mit den selben Phrasen legitimiert. Ein Land muss von einem tyrannischen Diktator befreit werden, und wer soll das machen, wenn nicht die imperialistischen Mächte.

Natürlich bestreiten wir die Notwendigkeit der Befreiung dieser Ausbeutung und Tyrannei nicht, den Kriegsnationen geht es aber darum, eine alte Tyrannei durch eine neue zu ersetzten und daraus Profit zu schlagen. Jahrzehnte lang wurde genau, die jetzt angepriesene „Achse des Bösen“, militärisch und finanziell unterstützt. Ihre Maskerade ist an Scheinheiligkeit kaum zu übertreffen, so scheren sich doch die Kriegstreiber einen Dreck um ihre so genannten „Werte und ihre Freiheit“! Folter, Angriffe auf die Zivilbevölkerung und gezielter Terror gehören schon lange zum Repertoire ihrer Kriegsführung.

Doch mit der Zunahme der imperialistischen Aggression, wächst auch der Widerstand dagegen, der Widerstand für eine freie und klassenlose Gesellschaft.


Kampf dem Kapitalistischen Krieg - für die internationale Revolution!


Der Kampf gegen die kapitalistische Ausbeutung wächst. In allen Ländern dieser Welt, öffnen Menschen die Augen und sehen hinter die Kulissen der kapitalistischen Maskerade. Was sich da hinter versteckt, ist eine Schreckensherrschaft, welche auf Ausbeutung, Krieg und der Entfremdung des Menschen basiert. Die Stimmen, welche nach einer Welt, frei von Klassen und Unterdrückung rufen, werden immer lauter. Egal in welchem Teil der Welt, der Widerstand gegen die Ungerechtigkeit wächst. Darum setzten auch wir, hier ein Zeichen für die revolutionäre

Perspektive. Gegen Krieg, Ausbeutung und die Klassengesellschaft.

Zeigen wir den Herren und Damen in Davos was wir von ihnen halten!


Kapitalistentreffen verhindern!

Kriegstreiber angreifen!

Revolutionäre Perspektiven aufbauen!

Revolutionäre Gruppe Ostschweiz

26. November 2011

Rote Hilfe: Zum Verfahren wegen Diepoldsau


liebe leute

eben haben wir erfahren, dass ein weiteres treffen wegen der verfahren zur antifa-demo in diepoldsau organisiert wurde. wir halten ein solches treffen nicht für nötig, was den juristischen kram betrifft.

die situation hat sich nicht geändert, nur weil der staatsanwalt entschieden hat, anklage zu erheben. er mag vielleicht schneller sein, weil auf dem land sonst nicht so viel läuft. das ändert aber nichts an dem, was wir am letzten treffen kollektiv diskutiert und abgemacht haben.

der staatsanwalt erhebt anklage am erstinstanzlichen gericht. im brief sagt er, dass damit eine frist beginnt, in der beweisergänzungsanträge gestellt werden können. bevor man/frau die akten nicht gesehen hat, ist das aber schlecht möglich. bis jetzt gibts also keine anträge zu stellen. sollte man/frau in den nächsten 10 tagen aufgrund der akten (!) dennoch eine zündende idee haben, kann diese frist erstreckt werden.

der brief des staatsanwaltes ändert NICHTS an der möglichkeit, später die einsprache zurückzuziehen oder eine andere strategie zu verfolgen!

bitte behaltet einen kühlen kopf. kopiert und lest eure akten und kommt zum vereinbarten treffen zu den verfahren zu diepoldsau:

am 9.12., 19.30 in züri (meinrad-liener-str)

und/oder ans monatliche anti-rep-treffen im infoladen winti am 5.12., 18.30, wenn es dringende fragen zum verständnis der akten gibt. (dies ist aber nicht der ort für grundsätzliche entscheidungen)

wer das vorgehen des staatsanwaltes nachlesen will: art. 352-356 strafprozessordnung

bei allfälligen fragen kann man sich jeder zeit rotehilfe@aufbau.org melden. es wird an die betreffenden personen weiter geleitet.

wenn eine gruppe das bedürfnis nach öffentlichkeitsarbeit hat, dann ist das doch super! dazu brauchts aber kein zusätzliches treffen von allen. diese arbeit liegt in den händen derer, die an der demo beteiligt waren.

solidarische grüsse

jurist/innen gegen vorzeitiges burnout

22. November 2011

Schande von Diepoldsau: 2. Treffen Antirep!

Das nächste Treffen zu Diepoldsau: 9.12. - 19:30 - Aufbau-Zentrum, Meinrad-Lienert-Str. 15, Zürich!

Am 10. September 2011 kesselte die Kantonspolizei St. Gallen unweit von Diepoldsau eine Demonstration gegen ein geplantes Treffen der faschistischen «Europäischen Aktion» ein. Die DemonstrantInnen wurden verhaftet und haben mittlerweile Strafbefehle mit hohen Bussen und Spruchgebühren bekommen.

Die Betroffenen sollten Einspruch eingelegt haben ("Ich erhebe Einspruch gegen den Strafbefehl vom [Datum] wegen [Straftatbestand] [plus evtl. eine Referenznummer auf dem Befehl]" - unterschreiben und eingeschrieben abschicken!) und sollten vor dem nächsten Treffen Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft verlangen und die Akten kopieren, damit diese dann am nächsten Treffen diskutiert werden können. Wichtig: Wenn ihr bei der Staatsanwaltschaft vorbeigeht, solltet ihr möglichst gar nicht mit anwesenden Bullen, Anwälten oder sonstigen Leuten reden. Vergesst nicht, dass sie versuchen alles, was ihr sagt, gegen euch oder andere zu verwenden. Also hingehen, kopieren & wieder raus.

Es gilt dann weiterhin kollektiv und zusammen mit JuristInnen zu diskutieren, wie wir juristisch und politisch gegen die Strafbefehle vorgehen wollen und was unsere Möglichkeiten sind. Wir möchten euch deshalb am Freitag, 9.12.2011 zu einem weiteren Treffen dazu einladen. Diese findet um 19.30 im Zentrum des Revolutionären Aufbaus Zürich an der Meinrad-Lienert-Str. 15 in Zürich statt (Tram Nr 3 vom HB bis Lochergut).

Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, meldet euch doch bei der Roten Hilfe: rotehilfe@aufbau.org

Es kann sein, dass eine Frage nicht gleich per Mail beantwortet wird, sondern wir sie sammeln und dann im gemeinsamen Rahmen am 9.12. beantworten.

Bitte leitet diese Informationen an andere weiter, die auch einen derartigen Brief bekommen haben & schaut immer wieder mal auf indymedia oder aufbau.org vorbei, damit ihr auf dem neusten Stand seid!

Solidarität ist eine Waffe!

18. November 2011

Flyeraktion in der Innenstadt

Am Donnerstagabend flyerten Mitglieder der Juso für den SP-Ständeratskandidaten. (20 min berichtete)

Diese Gelegenheit nutzten freie Mitarbeiter der Informationsplattform "Freistadt St. Gallen" um auf die Ausserparlamentarische Oppositionsarbeit und deren Kapitalismuskritik hinzuweisen.
Die Aktion wurde seitens der Jungsozialisten zwar nicht ganz akzeptiert aber dennoch tolleriert. Während der Aktion ergaben sich auch einige konstruktive Gespräche zwischen den beiden Gruppierungen.


Wir möchten uns für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken und hoffen in Zukunft immer mehr junge Leute für eine Ausserparlamentarische Oppositionsarbeit motivieren zu können.

Werde aktiv!
Für eine Revolutionäre Perspektive!

Freistadt St. Gallen

14. November 2011

Schande von Diepoldsau - Ergänzung Antirep!

Treffen für die Verhafteten von Diepoldsau: Freitag, 18.11.2011, 19.00, Zentrum des revolutionären Aufbaus Zürich, Meinrad-Lienert-Str. 15, Zürich

Am 10. September 2011 kesselte die Kantonspolizei St. Gallen unweit von Diepoldsau eine Demonstration gegen ein geplantes Treffen der faschistischen «Europäischen Aktion» ein. Die DemonstrantInnen wurden verhaftet und haben mittlerweile Strafbefehle mit hohen Bussen und Spruchgebühren bekommen. Viele der Betroffenen haben dagegen Rekurs eingelegt und Akteneinsicht verlangt.

Nun gilt es, kollektiv und zusammen mit JuristInnen zu diskutieren, wie wir juristisch und politisch weiter dagegen vorgehen wollen und was unsere Möglichkeiten sind. Wir möchten euch deshalb am Freitag, 18.11.2011 zu einem Treffen dazu einladen. Dieses findet um 19.00 im Zentrum des Revolutionären Aufbaus Zürich an der Meinrad-Lienert-Str. 15 in Zürich statt (Tram Nr 3 vom HB bis Lochergut).


Wenn ihr weitere Fragen oder Anmerkungen habt, meldet euch doch bei der Roten Hilfe:


rotehilfe@aufbau.org

Solidarität ist eine Waffe!

9. November 2011

Weitere Soliaktionen für Andi


In der Nacht auf Donnerstag (10.11) wurden in St.Gallen entlang der Bahnlinien mehrere Soli-Sprays für Andi angebracht.





Getroffen hat es eine, gemeint sind wir alle.
Solidarität ist eine Waffe, nutzen wir sie.

Lassen wir uns durch dieses Urteil nicht schwächen, kämpfen wir weiter, vereint!

Solidarische Grüsse aus St.Gallen

Solidarität mit Andi!


Transpiaktion auf einer Baustelle in der Stadt (schweizweit Aktionen).



Unsere Solidarität gegen ihre Klassenjustiz!


Am Dienstag dem 08.11.2011 wurde die Genossin Andi vom Bundesgericht in Bellinzona zu 17 Monaten Haft, unbedingt, verurteilt.

Sie wurde verurteilt, weil sie angeblich diverse Sprengstoff Anschläge verübt haben soll. Da wird vom Bundesgericht aus Feuerwerkskörpern gerne mal Sprengstoff gemacht. Der Prozess an sich zeigte uns schon den Charakter dieser Klassenjustiz: So wurde dem Anwalt von Andi nur bedingt Akteneinsicht gewährt, zudem wurde bei Andi ein Trojaner installiert, welcher sie überwachen sollte.

In Zeiten der Kapitalistischen Krise versucht die Herrschende Klasse anscheinend wieder ihre Zähne zu zeigen. Sie versuchen mit zunehmender Repression die revolutionäre Bewegung zu bekämpfen. Dies zeigt sich auch an den äusserst hohen Strafen, welche sie den Antifaschistinnen und Antifaschisten von Diepoldsau anhängen wollen.

Doch unsere Solidarität und unseren Kampf für eine klassenlose Welt können sie nicht brechen.

Im Gegenteil, uns wird einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig es ist, Schulter an Schulter zu stehen und gemeinsam den Kampf zu führen.


Der Kapitalismus wird fallen!

Solidarität mit Andi und allen revolutionären Gefangenen!


Revolutionäre Gruppe Ostschweiz!

20. Oktober 2011

Auf die Strasse an die Anti G20 Demo in Freiburg !


Schon im Mai 2011 trafen sich die G8 Staaten im französischen Deauville um den Kapitalismus aus der Krise zu manövrieren und ihre Kriegstreibende „ Sicherheitspolitik“ zu organisieren. Anfangs November wollen sich nun die Oberhäupter der G20 Staaten, zusammen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank im französischen Cannes treffen. Mit dem Ziel „Krisenbewältigungsmassnahmen“ zu beschliessen, treffen sie sich nun also, einmal mehr die Herrschenden, um nach Griechischem Beispiel ihre Gewinne auf dem Rücken der ArbeiterInnenklasse zu sichern.

Die Krise heisst Kapitalismus

Wie diese Krisenbewältigung aussieht ist schnell klar, Soziallabbau, Sparpakete und imperialistische Kriegsführung sollen den Kapitalismus aus der Krise befördern. Fallende Banken werden kurzerhand gerettet und das Geld wird bei den ArbeiterInnen geholt. Verluste werden sozialisiert und Gewinne privatisiert. Doch nicht nur Banken und Konzerne fallen. Griechenland, Irland und Portugal sind so gut wie pleite und stehen jetzt vor dem Ausverkauf. Staatliche Unternehmungen werden an ausländische Investoren verkauft. Das Rentenalter steigt, die Löhne sinken und die Arbeitslosigkeit wächst, und dies nur um die Profitinteressen der Herrschenden zu sichern.

Ein System, dass auf Ausbeutung und Krieg basiert, ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt!

In allen Ländern formiert sich Widerstand gegen die Ausbeutung der Mehrheit durch eine herrschende Minderheit. Die Menschen sind nicht mehr bereit ihr Leben einem System hinzugeben welche sie auspresst wie eine Zitrone. Der Generalstreik in Griechenland, die Widerstandsbewegung in Spanien, die Befreiungsbewegungen in den Neokolonialstaaten und nicht zuletzt natürlich auch der Widerstand in ganz Europa zeigen, dass die Menschen ihre Unzufriedenheit immer mehr aktiv umsetzen.
Die Wut kommt auf die Strasse, und damit auch die Forderung nach einer Welt in der nicht für die Profite einiger weniger produziert wird, sondern für die Bedürfnisse aller Menschen.

Darum nehmen wir uns am 05.11.2011 in Freiburg ( DE ) die Strasse, um ein weiteres Zeichen zu setzten und die Macht der Herrschenden zu brechen!
Infos findet ihr unter www.g20.blogsport.de

Kapitalistentreffen verhindern!

Kriegstreiber angreifen!

Revolutionäre Gruppe Ostschweiz

17. Oktober 2011

Erste Briefe anlässlich der Demo in Diepoldsau am 10.Sept.

In den letzten Tagen haben einige der am 10.September 2011 in Diepoldsau Verhafteten, die ersten Briefe mit Bussbescheiden oder Vorladungen ect bekommen.

Alle, die in der nächsten Zeit auch Post von der Staatsanwaltschaft St.Gallen erhalten:

UNBEDINGT REKURS EINLEGEN- UNBEDINGT DIE FRIST VON 10 TAGEN EINHALTEN!


Dann idealerweise Kontakt mit der Roten Hilfe aufnehmen!


rotehilfe@aufbau.org


Bündnis gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus

11. Oktober 2011

Illegale Partys jetzt auch in St. Gallen

Zur illegalen Party in St.Gallen


Am Samstag dem 08.10.2011 fanden sich um 23.00 Uhr ca. 130 Personen am Vadianplatz in St.Gallen ein. Gemeinsam wurde ca. 2 Stunden zu Dubstep und Drum & Bass getanzt. Abgesehen von ein paar Cops in Zivil liessen sich die Herren und Damen in Blau nicht blicken.

Ein Zeichen für mehr Freiraum


Trotz der völlig unverhältnismässigen Einsätze der Polizei an den illegalen Partys in Zürich und der daraus resultierenden Repressionswelle, fanden auch in St.Gallen viele Menschen auf die Strasse, um sich gemeinsam für einige Stunden einen Freiraum zu nehmen. Es zeigt sich, dass die Jugendlichen mehr wollen als überteuerte Clubs, die Dresscodes vorschreiben und Gäste nach ihrer Herkunft selektieren, wie Beispielsweise im Felix und in der Seeger Bar.

Die Forderungen nach mehr Freiraum, in welchem nicht der Konsum und kapitalistischer „Lifestyle“ diktiert, wird auch in St.Gallen immer grösser.


In diesem Sinn – die nächste Party kommt bestimmt!


Dem Kapitalismus die Jugend nehmen!


Revolutionäre Gruppe Ostschweiz

29. September 2011

Solidarität mit Andi

Solidarität mit Andi und allen Politischen Gefangenen


Der kapitalistische Machtapparat wetzt einmal mehr seine Klingen und versucht eine Genossin hinter Gittern zu bringen. Den Angriff auf Andi und andere GenossInnen ist ein Angriff auf uns alle.
Die Art der Anklage zeigt uns in einer Deutlichkeit, dass dies ein politischer Prozess ist, gegen Menschen welche sich aktiv der Ausbeutung des kapitalistischen Systems entgegenstellen.


Solidarität ist unsere Waffe! Nieder mit der Klassenjustiz!


Die Herrschenden vergessen jedoch, dass ein Prozess gegen eine/n von uns, den Widerstand von uns allen bewirkt. Wir kämpfen täglich Schulter an Schulter gegen die kapitalistischen Verhältnisse und wir werden auch täglich Schulter an Schulter für die Angeklagten und Gefangenen GenossInnen kämpfen!


Es kommt der Tag, da wird sich wenden
Das Blatt für uns, er ist nicht fern.
Da werden wir, das Volk, beenden
Den großen Krieg der großen Herrn.
Die Händler, mit all ihren Bütteln
Und ihrem Kriegs- und Totentanz
Sie wird auf ewig von sich schütteln
Die neue Welt des g'meinen Manns.
Es wird der Tag, doch wann er wird,
Hängt ab von mein und deinem Tun.
Drum wer mit uns noch nicht marschiert,
Der mach' sich auf die Socken nur
( Bertold Brecht )


Wir schicken solidarische Grüsse nach Bellinzona!
Wir schicken solidarische Grüsse an alle die in Zürich noch in U-Haft sitzen!
Wir schicken solidarische Grüsse an alle politischen Gefangenen und alle kämpfenden GenossInnen!


Gemeinsam kämpfen

Revolutionäre Gruppe Ostschweiz

10. September 2011

EA - Gegendemonstration in Diepoldsau

Mehr Bilder der Demonstration inkl. EA - Ordner auf Indymedia Deutschweiz .

Der grüne Nationalratsabgeordnete Harald Walser ist am Samstag nach der Mahnwache gegen Rechtsextreme in Diepoldsau (Schweiz) vom Fahrrad gestoßen und verletzt worden. ORF

Der Autonome Nachrichtendienst konnte erfolgreich den wahren Ort herausfinden und auf Indymedia veröffentlichen (Tagblatt berichtete). Bitte um Richtigstellung des 20min Berichts. Es handelt sich dabei um die gleiche Veranstaltung!




Stellungnahme:

Am Samstag, 10. September 2011, wurden in Diepoldsau anlässlich einer Demonstration gegen das Treffen der „Europäischen-Aktion“ ungefähr 40 AntifaschistInnen festgenommen.

Die Polizei war vor Ankunft des kleinen Demozuges dürftig vor Ort- Der Parkplatz in Widnau neben der Brücke nach Diepoldsau, auf dem sich die Verbindungsmänner der EA inklusive Prügeltrupp positionieren wollten, wurde zwar schon um 11 Uhr morgens gesperrt, dies aber schlicht aus verkehrstechnischen Gründen.
Den Mittelsmännern der EA wurde eine BP-Tankstelle auf der anderen Seite der Brücke von als Treffpunkt zur Verfügung gestellt.

Bei Ankunft des Zuges von St.Gallen nach Heerbrugg um 11.36 Uhr wurden 10 „links aussehende Personen“ sofort angehalten und gründlich kontrolliert und durchsucht.
Währenddessen hatten sich gegenüber vom ursprünglichen Treffpunkt der EA ca. 30 Personen der Grünen Vorarlberg mit Fahrrädern positioniert und protestierten mit Transparenten gegen Rassismus und Faschismus.
Kurz darauf setzten sich etwa 38 AntifaschistInnen mit Transparenten in Richtung Brücke in Bewegung. Einzelne Polizisten versuchten, die Demo aufzuhalten, indem sie sich in den Weg stellten und (trotz offensichtlich fliessendem Verkehr) erklärten, die Brücke sei gesperrt.
Die Demo bewegte sich dennoch entschlossen weiter über die Brücke, wo sich auch die Grünen Vorarlberg zum Teil anschlossen.

Ziel der Demonstration war, den Informationsfluss der Europäischen Aktion so weit zu stören, dass das geplante Treffen in Einsiedeln platzen würde.

Laut Polizei waren kaum Rechtsextreme vor Ort- WIEBITTE?
Neben den „Verbindungsmännern“ an der BP-Tankstelle waren überall Faschisten aus ganz Europa mit Autos, mit Fahrrädern und zu Fuss unterwegs, auch Kinder.
Ein deutscher Faschist „begleitete“ sogar zu Fuss zusammen mit seinen drei kleinen Kindern den Demozug.

Als der kleine Demozug das andere Ende der Brücke erreicht hatte, hatte die Polizei bereits ein horrendes Aufgebot an Robocops mobilisiert, dass die Brücke hinter den Demonstranten schloss.
Da das Ziel war, den mit Autos ankommenden Faschisten die Informationen zum endgültigen Treffpunkt des Europa-Festes zu versauen, näherte sich die Demo zwar den „Verbindungsmännern“ und deren Prügeltrupp (die sich unverzüglich Handschuhe anzogen) vor der BP-Tankstelle bis auf ca. zwei Meter, suchte aber keine direkte Konfrontation.

Die Polizei, die sich nun wieder gegenseitig die Schulter tätschelt, weil sie „eine direkte Konfrontation zwischen den beiden Gruppen“ erfolgreich vermieden hat, zeigte in diesem Augenblick ein weiteres Mal ganz klar auf welche Seite sie sich stellt!
In Vollmontur und bereit mit Gummischrot, Familienpackungen Pfefferspray und Teleskopschlagstöcken, aber ohne klare Forderung an die Demonstranten, schlossen sie den Kreis um die Demo immer enger, während ganz offensichtlich zur Gewalt bereite Faschisten völlig ignoriert wurden.
Die Demonstranten kommunizierten mittels Megaphon mit der Polizei und gaben bekannt, den Weg zurück über die Brücke nach Widnau zu nehmen und sich dort aufzulösen.
Die Polizei reagierte nicht, forderte die Demo bloss dazu auf, zurückzutreten, und ansonsten Gummischrot einzusetzen.

«Grundsätzlich gilt die Versammlungsfreiheit. Wir werden aber die Veranstaltung genau beobachten», sagte Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kapo St. Gallen noch am 9. September 2011. Bei Gesetzesverstössen werde sich die Polizei im Rahmen der Rechtslage einschalten.

Versammlungsfreiheit? Nur für Faschisten!

Die Demo setzte sich nach einiger Zeit in Richtung Diepoldsau in Bewegung, dicht gefolgt von offensichtlich konfrontationssuchenden Polizisten in Vollmontur.
Keine zwei Minuten später schlossen die Bullen auch die andere Seite der Strasse, so dass sich die Demo in ein Quartiersträsschen verlagern musste- die Polizei zog nach.

Die Demonstranten begaben sich rennend durchs Quartier zurück zur Brücke und hatten diese schon fast völlig überquert, als sich zwei Rechtsextreme provokativ zu Fuss näherten.
Nicht ohne Folgen! [...]

Bei Ankunft am Ausgangspunkt am Kreisel in Widnau machte die Polizei den gesamten Verkehrsknotenpunkt dicht und kesselte neben den Grünen Vorarlberg auch einige schweizer AntifaschistInnen, während ein grosser Teil des Demozuges den Weg über die Felder unter der Brücke einschlug.
Die Jagd war eröffnet, etliche Bullen stürmten zu Fuss und in Transportern hinter den rennenden Demonstranten her und trieben sie in die Enge.
Währenddessen wurde ausserdem die Autobahn zum Teil abgesperrt und auch die Hauptstrasse Widnau -Diepoldsau war nach wie vor abgesperrt, der Verkehr kam fast gänzlich zum erliegen.
Die Hetzjagd der Polizei endete auf einem Privatgelände am Rande der Autobahn, auf dass sich die Demonstranten geflüchtet hatten, wo sie eingekesselt und verhaftet wurden.
Die Polizei musste jeden einzeln zu ihren Transportern tragen und zum Werkhof in Staad fahren, wo die meisten zwischen drei und fünf Stunden einsassen. Die Anklagen reichen von „Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration“, „Landfriedensbruch“, „Hausfriedensbruch“ „Verstoss gegen das Vermummungsverbot“ bis zu „Verstoss gegen das Waffengesetz“. Je nach Laune der Bullen wurde ein und der selbe Pfefferspray als „unerlaubte Waffe“ oder als „legal gekauft“ eingestuft.
Die wunderbare Welt der Willkür!

Die Grünen Vorarlberg wurden ohne Personenkontrollen aus dem Kessel am Kreisel entlassen.
Auf ihrem Heimweg wurden sie von einer Gruppe Faschos mit Holzbrettern und anderem angegriffen!

Der endgültige Versammlungsort der Europäischen Aktion- Einsiedeln- wurde um 13.45 Uhr von AntifaschistInnen auf Indymedia.ch preisgegeben- wo auch die Polizei davon erfuhr.
Die Medien haben bis heute nicht begriffen, dass die beiden Veranstaltungen in Diepoldsau und Einsiedeln die Selben waren.

Beim Eintreffen von AntifaschistInnen in Einsiedeln waren die ungefähr 40 Rechtsextremen (vorgesehen waren mehr als 100 Personen!), die sich im Dorfzentrum eingemietet hatten, bereits von der Polizei eingekesselt, einzelne mussten aus dem Fenster klettern um sich einer Personenkontrolle zu unterziehen und die Veranstaltung konnte nicht durchgeführt werden.

Unser Dank gilt in erster Linie der Schweizer Polizei!
Ohne ihren absolut unverhältnismässigen Polizeieinsatz, welcher in keinem Verhältnis zur Demonstration stand, wäre es uns nicht möglich gewesen, eine Hauptstrasse sowie teile der Autobahn gänzlich zu blockieren(was ja glücklicherweise von den Beamten übernommen wurde).

Abschliessend bleibt zu sagen, dass die Polizei nie Anstalten machte, Konfrontationen zu verhindern. Vielmehr wollte sie das Feld von hinten aufrollen, sprich, den Demonstrationszug von hinten angreifen. Auch die Nervosität einzelner Beamter trug nicht zur Stabilisierung der Lage bei. Die klare Aussage der Demonstranten, nicht auf Konfrontation mit Bullen aus zu sein, wurde ignoriert und die auch schon am 1. Mai in Zürich angewandte „Deeskalations-Taktik“ war ein Angriff auf das Recht, sich gegen Toleranz gegenüber Faschismus, Rassismus und Antisemitismus zu wehren. Der Umgang der Polizei mit den Rechtsextremen vor Ort glich einem Kaffeekränzchen mit gemütlicher Plauderei- während AntifaschistInnen von Anfang an kriminalisiert und provoziert wurden.

Auch bleibt die Frage offen, ob Antifaschistinnen kein Versammlungsrecht haben oder der Einsatzleiter der St.Galler Kantonspolizei ganz klar mit der Gegenseite liebäugelt?





Es ist wichtig, sich von den Drohungen und den Vorwürfen der Polizei nicht einschüchtern zu lassen!
Wir wollen dazu aufrufen, vorerst abzuwarten.

Sobald ihr jedoch einen Brief von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft bekommen solltet (Vorladung, Busse), meldet dies bitte sofort an die Rote Hilfe, welche die Koordination in dieser Sache übernehmen soll:


rotehilfe@aufbau.org

So können wir kollektiv diskutieren & eruieren, wie wir politisch & rechtlich weiter vorgehen können.


Solidarität ist eine Waffe!

2. September 2011

Holocaustleugnertreffen - NEWS!


EA VERSCHIEBT TREFFPUNKT FÜR DEN 10 SEPTEMBER DANK ANTIFASCHISTISCHEM DRUCK NACH Einsiedeln


Die Europäische Aktion ist eine interkontinentale, faschistische Organisation, die sich unter anderem für die Abschaffung des Antirassismusgesetzes sowie das Ende der Einwanderung aus anderen Erdteilen und die Rückführung sämtlicher „Fremdkontinentaler“ einsetzt. Ein Zusammenschluss rechtsextremistischer Hetzer aus ganz Europa, die ein grosses gemeinsames Ziel haben: Die Bildung einer „Europäischen Eidgenossenschaft“- einer Festung Europa.

Sie streben nach einem reinen, weissen Europa, welches keinen Platz bietet für Menschen aus anderen Kontinenten mit anderem kulturellem Hintergrund.

Sie verleugnen die Ermordung von sechs Millionen Juden, Romas und Sinti im zweiten Weltkrieg und berufen sich auf Traditionen, die so vor allem im dritten Reich polarisiert wurden. Hinter der grauenhaften Tat des Rechtsextremisten Anders Behring Breiviks am 22. Juli in Norwegen vermutet die „Europäische Aktion“ eine Verschwörung des Geheimdienstes, die darauf abzielt, die aktuelle Entwicklung des „nationalistischen Widerstands“ gegen „Globalisierung und Nivellierung“ niederzuschlagen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden der Burschenschafter und NPD-Funktionär Dr. Rigolf Hennig, der gebürtige Berner Holocaustleugner Bernhard Schaub (Gründer des seit 2007 verbotenen „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“) sowie weitere bekennende Rechtsextremisten und Holocaustleugner aus ganz Europa referieren. Anschliessend soll musiziert und gemeinsam getanzt werden.


Ein friedliches Fest für Rassisten, Faschisten, Antisemiten und Holocaustleugner?

Nicht mit uns! Nicht im Toggenburg und auch sonst NIRGENDWO!

GEMEINSAM GEGEN FASCHISMUS- EUROPA-FEST VERHINDERN!


Bündnis gegen Rassismus,Faschismus und Antisemitismus

Weitere Infos: bgrfua@hotmail.de


28. August 2011

KEIN SPIELRAUM FÜR FASCHISTEN - NIRGENDWO!

Am 10. September 2011 soll im Raum St.Gallen das „Europa-Fest“ der Europäischen Aktion stattfinden. Laut Eigendarstellung versteht sich die „Europäische Aktion“ als „Bewegung eines neuen europäischen Selbstbewusstseins“, die „jene Europäer vereinen“ will, „die den ‘american way of life‘ samt der ‘pax americana‘ satt haben und die Verlogenheit und Verächtlichkeit der ‘Political Correctness‘ und des gesamten gegenwärtigen Systems durchschauen“. Hinter den Anschlägen des norwegischen Massenmörders Anders Breivik vom 22. Juli vermutet die „Europäische Aktion“ eine „durchsichtige Geheimdienstaktion“ gegen die „entstehende europäische Widerstandsbewegung gegen Globalisierung und Nivellierung“. Ziel der „Europäischen Aktion“ ist es, „die US-hörige EU durch eine Europäische Eidgenossenschaft zu ersetzen, die Europa wieder zum handelnden Subjekt statt zum Spielball der Weltpolitik machen wird“.

Im Rahmen der Veranstaltung werden der Burschenschafter und NPD-Funktionär Rigolf Hennig, der gebürtige Berner Bernhard Schaub (Gründer des seit 2007 verbotenen „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des H
olocaust Verfolgten“) sowie weitere bekennende Rechtsextremisten und Holocaustleugner aus ganz Europa referieren.
Anschliessend soll musiziert und gemeinsam getanzt werden.
Ein friedliches Fest für Rassisten, Faschisten, Antisemiten und Holocaustleugner?

Wie so eine Veranstaltung aussehen kann zeigen diese Standbilder einer rechtsradikalen Demonstration in Dortmund 2008: der sogenannte "Nationale Antikriegstag" gegen den "Bombenholocaust der USA" und gegen "die atomare Bedrohung Israel".




NICHT MIT UNS! NICHT IN ST.GALLEN U
ND ÜBERHAUPT NIRGENDWO!
UM EUROPA KEINE MAUER- BLEIBERECHT FÜR ALLE UND AUF DAUER!

Aus Angst vor „linker Gegenwehr“ wird die EA den Standort der Veranstaltung erst in letzter Sekunde auf ihrer Homepage bekanntgeben(http://www.europaeische-aktion.org/).

Für uns kein Grund, nicht dazu aufzurufen, am 10. September vor Ort zu sein und uns gemeinsam diesem widerlichen braunen Mob entgegenzustellen!

WEGSEHEN HEISST MITHETZEN!

NULLTOLERANZ gegenüber „gemütlichen“ Treffen von Antisemiten!

NULLTOLERANZ gegenüber rechtsextremen Holocaustleugnern!

NULLTOLERANZ gegenüber Unterstützern,Sympathisanten und Wegsehern



gez. Bündnis gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus
Infos: bgrfua@hotmail.de


20. Juli 2011

Communiqué zu den Geschehnissen vom 20. Juli 2011

In der Nacht auf den 20. Juli 2011 haben wir dem italienischen Konsulat in St.Gallen einen Besuch abgestattet.



Dies ist kein Zufall, sondern passierte bewusst am zehnten Todestag von Carlo Guiliani. Es ist pure Wut, die uns dazu trieb und uns weiter antreibt. Wut ist es die uns mehr denn je in userem Handeln bestärkt! Niemals werden wir uns mit den Herrschenden arrangieren, niemals werden wir uns an ihre Schikanen gewöhnen!



NIEMALS werden wir diesen Angriff vergessen, NIEMALS dem Täter verzeihen! Der Täter ist in diesem Falle nicht der Carabiniere, welcher den tödlichen Schuss abgab. Sondern die herrschenden Strukturen, die den Menschen jegliche Autonomie sowie Menschlichkeit aberkennen! Nicht nur in Italien, sondern Überall, auch hier in der Schweiz. Genoss/innen! Wir müssen unseren Kampf intensivieren, gegen Staat und Kapital, manipulierende Medienhetze sowie jegliche Autoritäten, die ein freies Leben bewusst verunmöglichen wollen. Gegen die Knäste, welche mit Isolationshaft und Kontaktsperren foltern, gegen Gerichte, die Menschen wie uns für unsere Ideen und Ideale einsperren, oder in diesem Fall auf offener Strasse hinrichten lassen.


Der Repressionsapparat fühlt sich nicht mehr so sicher wie auch schon. Dies zeigt die vermehrte Repression, welche aktuell vor allem Silvia, Billy und Costa trifft. An dieser Stelle solidarisieren wir uns mit allen Genoss/innen, welche für unser aller Ideen abgestraft werden. Führen wir den Kampf weiter, auf der Strasse, in den Knästen und überall! Lassen wir uns nicht entmutigen von den Gegenschlägen, welche uns immer wieder treffen!



Nicht wir sind im Unrecht sind! Also lasst uns den Kampf gemeinsam führen, voller Mut und Zuversicht, denn eine andere, bessere Welt ist möglich!

gez. Solidaritätskomission gegen Repression

28. Juni 2011

Antifeminismus-Treffen Winterthur


Auch das zweite „internationale Antifeminismus-Treffen“ vom 25.6.2011 konnte nicht geheim und störungsfrei durchgeführt werden. Bereits im Vorfeld wurde der Veranstaltungsort, das Hotel Zentrum Töss in Winterthur, auf Plakaten und im Internet öffentlich gemacht. Das Treffen selbst konnte nur unter dem Schutz eines Sicherheitsdienst- und Polizeiaufgebots abgehalten werden. Trotzdem gelang es, auch im Innern des Hotel Zentrum Töss mit Wandzeitungen und politischen „Tags“ Präsenz gegen das Treffen zu markieren.


Trotz der hohen Geheimhaltung des Tagungsortes von Seiten der „Interessensgemeinschaft Antifeminismus“ (IGAF), konnte der Veranstaltungsort bereits im Vorfeld ausfindig und öffentlich gemacht werden. Einmal mehr wurden damit die Bestrebungen der Teilnehmer des Antifeminismus-Treffen nach Anonymität und Diskretion zunichte gemacht. Trotzdem führten sie ihr Treffen im Hotel Zentrum Töss durch, bewacht von einem eigenen Sicherheitsdienst und einem zivilen wie u
niformierten Polizeiaufgebot, die sichtlich nervös auf jedeN vermeintlicheN StörerIn reagierten. Der Sicherheitsdienst, die Zivilpolizisten und mehrere Teilnehmer wurden tagsüber abfotografiert. Zudem gelang es mehrmals, dieses Aufgebot zu umgehen und ins Innere des Hotel Zentrum Töss zu gelangen, wo mit Wandzeitungen und politischen „Tags“ Präsenz gegen das Treffen markiert wurde. Die Antifeministen haben der Frauenbewegung den Kampf angesagt. Im Kontext einer allgemeinen Rechtsentwicklung dienen sie damit als Speerspitze einer immer schärferen, reaktionären Hetze gegen MigrantInnen, Arbeitslose und „Sozialschmarotzer“ sowie gegen fortschrittliche Errungenschaften der ArbeiterInnen- und Frauenbewegung. Diese Angriffe gilt es zurückzuschlagen, die reaktionären Hetzer anzugreifen und aus der Anonymität herauszuholen.



Im Verlaufe des selben Nachmittags wurde am St.Galler Hauptbahnhof ein Transparent gehängt. Dies diente als Zeichen der Solidarität und um darauf Aufmerksam zu machen, dass Antifeministen nicht nur in Winterthur nicht geduldet werden, sondern überall.
Den Antifeministen auf`s Maul

18. Juni 2011

Hausbesetzung und Räumung

Am Samstag 28 Mai, wurde in den frühen Morgenstunden eine seit Jahren leerstehende Liegenschaft an der Sonnhaldenstrasse 10 in St. Gallen Schein-Besetzt.

Dies diente unter anderem dazu, im Vorfeld zur richtigen Hausbesetzung zu sehen, wie die St. Galler Polizei reagiert.Zwei der Aktivisten wurden kurz nach Verlassen des Geländes von der Polizei angehalten und kontrolliert. Bei beiden wurden die Personalien aufgenommen, falls der Hausbesitzer eine Anzeige erstatten möchte.

Die Polizisten waren dabei ziemlich gelassen und liessen die beiden Aktivisten danach wieder ziehen.

Knapp drei Wochen später drangen mehrere Hausbesetzer in ein leerstehendes Haus an der Oberstrasse 104 ein.

Start der Besetzung war am Dienstag 14 Juni. An diesem Tag erhielt der Besitzer der Liegenschaft einen Brief der Besetzer, welcher Informationen zur Hausbesetzung sowie eine Kontaktnummer enthielt.

Die Tage bis Donnerstag verliefen ruhig, es herschte ein buntes Kommen und Gehen.

Auch wurden mehrere Wohnungen durch die Besetzer geräumt und gereinigt, Lösungen für Wasser und Strom wurden gesucht.

Da der Hauseigentümer sich bis Donnerstag nicht meldete, wurde schliesslich ein telefonischer Erstkontakt durch die Besetzer hergestellt.

Erst dadurch wurde den Besitzern bewusst, dass Ihr Haus besetzt worden war.

Diese Feststellung führte dazu, dass zwanzig Minuten später ein Einsatzwagen der Stadtpolizei vor Ort war, um mit den Besetzern zu sprechen. In den nächsten 20 Minuten erschienen dann nochmals sechs weitere Beamte.

Kurze Zeit später erschien ebenso der Eigentümer, welcher sehr aufbegracht war und sich über die Hausbesetzer ärgerte.Er warf den Besetzern Einbruch, Sachbeschädigung sowie Verunreinigung vor. Auch wollte er im ersten Augenblick nicht von einer Anzeige absehen.

Erst ein längeres Gespräch mit Beamten der Stadtpolizei, brachte ihn dazu, von einer Anzeige abzusehen. Dies auch nur unter dem Umstand, dass die Aktivisten solidarisch 300 Franken bezahlen, für den Reinigungsaufwand und als Strafe.

Die Aktivisten wurden von den Beamten kurz auf den Polizeiposten mitgenommen, die Personalien wurden notiert und die Leute kurz einzeln befragt.

Eine Stunde später fand sich die Gruppe geschlossen vor dem Haus wieder, wo zusammen Bier getrunken wurde, welches ein Restaurant das unmittelbar neben dem Besetzten Haus steht, spendiert hat.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass wir nicht vergessen werden wie gemütlich dieses Haus ist und dies nicht das letzte Leerstehende Haus in St.Gallen ist.

Uns könnt Ihr vertreiben, unsere Ideen bleiben bestehen!


AG Freiraum